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Video Interview

Dr Nick Scott

 

 

Können Sie mir etwas über Ihre Aufgabe im Krankenhaus erzählen?


Ich heiße Nick Scott und der leitende Arzt für Schmerztherapie sowie Facharzt für Anästhesie in der Herz-Thorax- und der orthopädischen Chirurgie. Darüber hinaus war ich in den letzten vier bis fünf Jahren für die Implementierung des optimierten Genesungsprogramms verantwortlich.


Welche Aufgabe hat der Anästhesist in dem von Ihnen eingeführten optimierten Genesungsprogramms?


Man muss unbedingt einsehen, dass in diesem Programm jeder eine Aufgabe hat und es sich um eine fachübergreifende Zusammenarbeit, eine Art Mannschaftssport handelt, an der sich jeder beteiligen sollte, und wenn dies nicht geschieht, dann wird eine erfolgreiche Umsetzung scheitern. Der Anästhesist spielt eine sehr zentrale Rolle, da er für die Medikamente, die der Patient sowohl während als auch nach der Operation erhält, und die damit verbundene potenzielle Morbidität verantwortlich ist. Darüber hinaus sind wir dafür verantwortlich, dass der Chirurg unter stabilen Bedingungen operieren kann, der Patient in der postoperativen Aufwachphase schnell und ohne Komplikationen aus der Narkose aufwacht sowie für die Fortsetzung der Schmerztherapie, bis der Patient entlassen wird. 


Hat sich Ihre Arbeit verändert und wenn ja, wie?


Meine Arbeit hat sich sehr verändert, was die angewendeten Verfahren betrifft; in den vergangenen vier Jahren sind wir bei Knie- und Hüftgelenkersatz zunehmend von einer kontinuierlichen epiduralen Infusion weggegangen und mittlerweile zeigt die aktuelle Evidenz, dass deren standardmäßige Verwendung nicht mehr unterstützt wird. Wir arbeiten nun bei über 95% unserer Patienten mit Wundinfiltration plus multimodaler Schmerztherapie, um eine raschere Genesung zu erreichen.


Welchen Nutzen haben Sie bisher aus dem Programm gezogen?


Es gibt einige ganz offensichtliche und einige weniger offensichtliche Vorteile. Wichtig ist, dass wir bei der überwiegenden Mehrheit unserer Patienten auf Blasenkatheter verzichten konnten und der Bedarf an Bluttransfusionen zurück gegangen ist - ein sehr interessanter Nebeneffekt des Verfahrens, der weiter untersucht werden muss. Mit dem Programm nutzen wir jetzt schmerztherapeutische Verfahren, die so gut sind wie der frühere "Goldstandard" der Periduralanästhesie mit dem entscheidenden Vorteil, dass die Patienten nach der Operation viel schneller mobil sind.Can you tell me about your role at the hospital?


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Video Information

Interview mit Dr. Nick Scott – Leitender Facharzt für Anästhesie, Golden Jubilee National Hospital, Clydebank, Schottland

Weitere Videos

  Professor für    Perioperative Therapie (Kopenhagen) Henrik Kehlet

 

Facharzt für       Orthopädie und Unfallchirurgie (London)    

David Houlihan-Burne