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Video Interview

Mike Reed

For 16:9 format video

 

Inwiefern profitieren Sie und Ihre tägliche Praxis vom Enhanced  Recovery Programm?

Ich denke der Hauptnutzen, den wir in der täglichen Praxis aus dem Enhanced Recovery Programm ziehen, ist die Verringerung der Komplikationsrate, was uns absolut überrascht hat. Als wir begannen die Komplikationen zu messen, taten wir dies, weil wir eine Erhöhung des Komplikationsrisikos befürchteten. Tatsächlich kam es aber zu einer drastischen Verringerung aller Arten von Komplikationen, einschließlich des Todesrisikos, was natürlich einen enormen Vorteil darstellt.


Wie kam es dazu, dass Sie ein Enhanced Recovery Programm einführen wollten?

Ehrlich gesagt war nicht ich derjenige, der dieses Projekt anschob, sondern unser Management, das mich mehrfach aufforderte, mir  ein innovatives, aktives und nachhaltiges Programm anzuschauen. Nach einigen Monaten und unter einem gewissen Druck bildeten wir schließlich eine Arbeitsgruppe und sahen ein, dass es wirklich an der Zeit war für eine aktive Veränderung und dass dieses Programm etwas ist, das wir umsetzen sollten.


Warum wollte das Management unbedingt so etwas wie ein Enhanced Recovery Programm einführen?

Nun, ich denke zum Zeitpunkt der Einführung wesentlich und nach damaligem Kenntnisstand maßgeblich war der finanzielle Anreiz. Ein Bett in der orthopädischen Akutversorgung kostet  etwa £400 täglich. , Bei einer Verkürzung des Krankenhausaufenthalts um 3 Tage bedeutet das eine Menge Geld.


Sie denken also, es ging in erster Linie um Kosteneinsparungen? Oder gab es noch andere Vorteile?

Zunächst waren wohl die Kosten das entscheidende Argument, doch die tatsächlichen Vorteile liegen in der Verringerung der Komplikationen und darauf liegt heute unser Fokus.


Wie relevant ist in Ihrem Krankenhaus die Datenerfassung zum Programm? Wie kann diese ohne zusätzliche Arbeitsbelastung erfolgen?

Ich denke die beste Möglichkeit der Datenerfassung liegt in der Nutzung eines bestehenden Systems der Einrichtung. In Großbritannien, zumindest in England, haben wir das Glück, dass alle Daten zu Abrechnungszwecken erfasst werden. Dies haben wir genutzt, um nützliche Informationen mit Bezug zu unseren eigenen Ergebnissen zu erhalten. Auf diese Weise konnten wir auch die Verringerung der Komplikationsraten belegen. Die Daten sind wichtig um nachzuweisen, dass die Patienten in keiner Weise gefährdet werden, sondern von der veränderten Versorgung profitieren. Mithilfe dieser Daten können auch Kollegen und eventuelle Skeptiker davon überzeugt werden, dass es sich lohnt, diesen Weg zu gehen, um insgesamt davon zu profitieren. Ich meine, es handelt sich wirklich um eine Gewinnsituation für beide Seiten, denn es werden nicht nur Kosten eingespart, sondern auch Komplikationen verringert, und das bei gleichzeitig höherer Patientenzufriedenheit. Somit ist die Entscheidung für das  Programm klar.


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Video Information

Interview mit Mike Reed, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Northumbria Healthcare NHS Trust, Vereinigtes Königreich

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