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Klare Vorteile in jedem Gesundheitssystem

3. Europäisches Rapid Recovery Symposium, London, 29.-30. November 2012

Das 3. Europäische Rapid Recovery Symposium in London hat gezeigt, dass das Programm in den unterschiedlichsten Gesundheitssystemen große Vorteile bringt. Die Evidenzbasis ist solide und inzwischen eindeutig: Behandlungskonzepte wie Rapid Recovery (RR) verbessern die Ergebnisse in der orthopädischen Chirurgie und helfen die Kosten zu senken. Unter dem Motto „Translating Evidence into Clinical Practice” lag der Fokus des Symposiums deshalb weniger auf den neuesten Daten als auf dem klinischen Alltag. Dabei spielten die Frage nach dem nachhaltigen Nutzen von Rapid Recovery und die Möglichkeiten kontinuierlicher Verbesserung eine wichtige Rolle.


 

 
 

Rapid Recovery ist als Konzept für eine optimierte Endoprothetik in vielen Ländern Europas etabliert. In Großbritannien und Dänemark gehört es praktisch zur Standardversorgung. In der Symposiumssitzung über „Erfahrungen aus ganz Europa“ wurde deutlich, dass Rapid Recovery unabhängig von den verschiedenen Rahmenbedingungen nationaler Gesundheitssysteme dazu beitragen kann, Prozesse zu optimieren und Behandlungsergebnisse zu verbessern. Kliniker aus Polen, Schweden und der Schweiz stellten die Implementierung des Rapid Recovery Programms in ihren Häusern vor und zeigten die Vorteile auf, die sich auch unter ursprünglich schwierigen Voraussetzungen einstellen. Selbst bei Rheumatikern, die von vornherein besonders hohe Dr. Emil Przepiorski vom Institut für Rheumatologie in Warschau betonte.
 
Bei der Implementierung des Rapid Recovery Programms müssen Klinikleitung und ausführende Abteilung an einem Strang ziehen, darin waren sich die Referenten des Symposiums einig. Das Change Management funktioniere am besten, wenn sowohl auf Verwaltungs- als auch auf Abteilungsebene mindestens eine Person die Verantwortung übernehme und die Implementierung aktiv vorantreibe. Nur gemeinsam könnten sie mit Hilfe der guten evidenzbasierten Argumente für solche Programme Skeptiker überzeugen und Widerstände überwinden. Den Erfolg bereits verwirklichter Rapid Recovery Programme bestätigten alle Referenten. Im Bezirkskrankenhaus Ängelholm, Schweden, konnte zum Beispiel die Verweildauer von KTEP-Patienten um 49 Prozent verringert werden, ohne dass die Patientenzufriedenheit gelitten hätte, berichtete Gerd Jönsson in London.
 
Gleichzeitig bewerteten 89 Prozent der an der Behandlung beteiligten Mitarbeiter die Arbeit im Rahmen von Rapid Recovery als bereichernder. Auch bei zahl-
reichen anderen Parametern – vom Verbrauch an Anästhetika bis zu den postoperativen Scores – bringe das RR-Programm signifikante Verbesserungen, wie alle vorgestellten Ergebnisse zeigten. Durchgängig profitieren sowohl die Patienten als auch die Klinik und die beteiligten Mitarbeiter.
 


 

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