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Wirtschaftlicher Nutzen

Der wirtschaftliche Nutzen des Rapid Recovery Programms ist vielfach belegt

 Studienergebnisse:

  • Kürzere Verweildauer [1], [2]
  • Niedrigere Kosten je Patient [2], [3], [4]

Das Rapid Recovery Programm trägt mit verschiedenen Neuerungen, z.B. Patientenschule, wenig traumatisierende Operationstechniken, frühe Mobilisierung und Gruppendynamik, maßgeblich zur Verbesserung des Gesundheitszustandes des Gelenkersatzpatienten bei. Die Entlassung findet anhand festgelegter Kriterien statt. Deshalb wird eine rasche Genesung auch als Qualitätsziel verstanden, was sich an einem verkürzten Krankenhausaufenthalt zeigt.

 

Die Studien von Gordon et al. (2011) und Brunenberg et al. (2005) belegen, dass die Einführung von Rapid Recovery Programmen die Verweildauer signifikant reduzieren kann. Je nach Ausgangslage des Krankenhauses sind es beim Kniegelenkersatz bis zu 3 Tage und bei primären Hüftimplantationen bis zu 5 Tage [1] [2].

 

Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht die Ergebnisse der Studie von Gordon et al. (2011).

 


Die Verweildauerreduktion ist auch der entscheidende Treiber für die Verringerung der pro Fall anfallenden Behandlungskosten. Unter Berücksichtigung ausgewählter Kostenarten ermitteln die Studien von Husted et al. (2009) und Larsen et al. (2009) Einsparungen gegenüber der Standardtherapie beim Kniegelenkersatz in Höhe von 29% und beim Hüftgelenkersatz in Höhe von 18% [3] [4].
 

 

 

 

Interessanterweise zeigen sich bei den Kosteneinsparungen unterschiedliche Effekte je nach Behandlungsphase. Die Studie von Brunenberg et al. (2005) zeigt, dass die Kosten im vorstationären Bereich (u.a. durch die zusätzliche Patientenschule) um bis zu 30% über denen einer Standardbehandlung liegen. Damit werden die Kosten der vorstationären Versorgung eine Art Investition in den nachfolgenden Behandlungsprozess. Sie bereiten die Grundlage für eine optimale stationäre und nachstationäre Behandlung. Die Einsparungen in der stationären und nachstationären Phase übertreffen die Kostensteigerungen in der vorstationären Phase, so dass in den von Brunenberg et al. untersuchten Fällen durchschnittlich bei Hüftimplantationen 920 Euro und bei Knieimplantationen 2.435 Euro eingespart werden konnten [2].
 


Referenzen:

  1. Gordon D, Malhas A, Guberan A, Subramanian P, Messer, C. Houlihan-Burne D. Implementing the Rapid Recovery Programm in primary hip and knee arthroplasty in a UK state run hospital. Eur J Orthop Surg Traumatol (2011), 21: 151-158.
  2. Brunenberg DE, Steyn MJ, Sluimer JC, Bekebrede LL, Bulstra SK, Joore MA. Joint recovery programme versus usual care: An economic evaluation of a clinical pathway for joint replacement surgery. Medical Care 2005, 43: 1018-1026.
  3. Husted H, Andersen SH, Kehlet H. Economic consequences of accelerated care pathways in total knee arthroplasty. Ugeskr Laeger 2009 Nov 2, 171(45): 3276-80.
  4. Larsen K, Hansen TB, Thomsen B, Christiansen T, Søballe K. Cost-effectiveness of accelerated perioperative care and rehabilitation after total hip and knee arthroplasty. The Journal of Bone & Joint Surgery 2009, 91: 761-72.